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10+2 Gründe für Skitouren in den Lyngen Alps in Norwegen

Meer als nur Berge

Skitouren in den Alpen sind wunderschön. Die Lyngen Alps in Norwegen setzen noch einiges drauf: Pulverschnee, sicheres Gelände auf versunkenen Bergen im Meer, magische Nordlichter und die liebenswerten Norweger selbst ergeben eine Reise mit Mehrwert und dem Prädikat: einfach irre!

1. Versunkene 4.000er

Die Lyngen Alps sind fantastisch, mächtig, anmutig, unberührt und wunderschön – OK, ich sage es: Schneeweiße Berge im tiefblauen Atlantik sind das Schönste, was ich in meinem Leben gesehen habe. Das Massiv der Lyngen Alps ist ein Sinnbild der 4.000er Chamonixs  versunkenen mitten im Meer.

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Erstmal einatman, ausatmen und diese Aussicht genießen. Das sind die im Meer versunkenen Lyngen Alps. Foto: Vil Joda.

2. Deluxe Pulver in sicherem Gelände

Von März bis April liegt auf fast allen Hängen edelster Pulverschnee. Davor ist es für Skitouren noch zu dunkel, danach wird wegen der steigenden Sonnenstunden aus dem Traumstoff feinster Firn. Sicher ist das Gelände zwischen 25 bis 30 Grad Hangneigung. Leermeter mit Ziehwegen und Wäldern gibt es wenige, denn die Skitourenhänge beginnen auf Meeresniveau direkt am Strand.

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Das ist übrigens Paul Held, euer Berführer, bei ein paar eleganten Schwüngen im Tiefschnee der Lyngen Alps. Foto: Vil Joda.

3. Die Norweger – Slapstick a lá Louis des Funes

Die Einheimischen wirken wie die Protagonisten im Slapstick (Situationskomik) der Filme mit Luis de Funes und den übertrieben Situationen: Sie reden wenig, sind freundlich-distanziert, irgendwie unaufdringlich, aber interessiert und sprechen alle gutes Englisch – falls sie reden. Sie trinken selten und wenn, dann richtig viel: Aus den sittlichen Leuten werden schnell überschwengliche, heldenhafte und redsame Wikinger. Sie halten einen Winterschlaf, aus dem sie im März langsam erwachen. Im Sommer sind sie dafür schlaflos manisch. Schafzüchter, Fischer oder Erfinder sind ihre Berufe, allesamt mit fetten SUVs. Lernt sie doch mal kennen im einzigen Pub von Lyngseidet, aber Vorsicht: Zwischen trinken und nicht trinken gibt es für sie keine Nuancen.

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Wer die Norweger live kennenlernen will, soll ins einzige Pup in Lyngseidet gehen. Es liegt direkt neben der Skilodge. Foto: Vil Joda.

4. Der originellste und beste Bergführer aus Innsbruck

Paul Held ist einer der Pioniere des Skitourentourismus in Lyngen. Seine Idee für Abenteuerreisen hatte er irgendwann in den 90ern. Ihm, dem Ur-Innsbruck, hat die Welt da draußen auch interessiert – seither ist er im Dorf Lyngseidet ein gern gesehener Gast. Er kümmert sich gewissenhaft um seine Gäste und zeigt ihnen, wie sie wieder zu sich und der Langsamkeit finden. Ihr seid bei ihm in sehr guten Händen.

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Meistens ist Paul der Schnellste bei der Abfahrt, denn Vorsprung durch Technik kennt nicht nur ein Autohersteller ;). Foto: Vild Joda.

5. Gleich und gleich gesellt sich wirklich gern

Ein Ferienlager oder eine Skiwoche in der Schule kommt ein paar Tagen Skitouren in Norwegen sehr nahe. Aufbruch, Teamgeist, Schabernack und Abenteuer machen sich breit. Gesellig ist die Gesinnung, die Genossen haben ein Ziel: Full-Service-Urlaub, Skitouren und gemütliche Abende. Diese Art von Gleichgesinnten findet ihr im Arbeitsleben und auch unter Freunden nicht so leicht. Bei einer Skitour in Lyngen sind sie alle in einem Haus. Ihr teilt mit ihnen Tisch, Küche, Bad und Berg; freilich ist das intensiv und emotional. So sind bei der Abreise einige nahe am Wasser gebaut.

6. Ein Haus am Meer

Die Skilodge Sørheim Brygge ist ein norwegischer Pfahlbau mit einer Terrasse direkt am Meer. Abends bringen Fischer aus dem Dorf frische Schrimps bis vor die Tür. In der Früh wecken euch Möwen: Fast schon kitschig und fix besser als das Peter Fox´ Haus am See.

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Jeden Tag treffen wir uns zur einer kurzen Besprechung der Skitour vor der Skilodge und direkt am Meer. Foto: Vil Joda.

7. Sauna

Deutsche, Österreicher und Schweizer wissen, was sie in einer Sauna erwartet: Nackt und gemütlich schwitzen bei knapp 100 Grad. Soweit nichts Besonderes, wäre da nicht der 2 Grad kalte Fjord fürs Schockgefrieren. Muss ich mehr schreiben?

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Der Fjord ist wirklich kalt, aber nach der Sauna nach jeder Skitour ist die Abkühlung so etwas wie norwegischer Kult. Foto: Vil Joda.

8. Essen + Kochen = Socializing

Die einen essen gerne, andere trinken lieber ein Gläschen und ganze andere kochen, essen und genießen gleichzeitig. In der Skilodge Sørheim Brygge ist die Küche morgens und abends Treffpunkt; selbst die Schüchternsten tauen hier auf, oder eben in der Sauna.

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Jeden Abend ist es gemütlich: Gesellig kochen, essen und den Tag Revue passieren lassen. Foto: Vil Joda.

9. Fischen im Atlantik

Wer mal eine Pause von den Skitouren braucht, sollte Fischen gehen. Ein heißer Tipp für die kalte See ist der vierte Tag, an dem eure Beine müde werden. 80 PS hat das hauseigene Boot mit Alu-Rumpf + Echolot und schon geht’s dahin: rausfahren, auswerfen, fangen. Der Fjord ist sehr fischreich.

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Wer eine Pause von den Skitouren braucht, sollte unbedingt fischen gehen. Foto: Vild Joda.
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Am Boot solltet ihr warm genug angezogen sein. Foto: Vil Joda.
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Ein Fisch? Nein, es ist eine Socke, die für ausreichend Erheiterung sorgt. Foto: Vil Joda.
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Diese stattlichen Dorsche sind der Fang von 2 Stunden gemütlicher Bootstour. Foto: Vil Joda.

10. Nordlichter

Plötzlich sind sie da, rote und grüne Himmelsfeuer, die langsam über Berge, Wälder und das Meer züngeln. Rasend schnelle Elektronen und Protonen des Sonnenwindes sind für das Nordlicht verantwortlich. Viele werden gespannt unruhig, wenn sie das Licht zum ersten Mal sehen und brauchen eine Weile, bis sie das Spektakel genießen und darüber staunen können.

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Ein Schritt auf die Mole vor der Haustüre reicht, um Nordlichter zu sehen. Foto: Bernhard Müller.

10+1. Das Norwegen-Feeling

Selbst nicht beschreiben können es die Einheimischen; das Norwegen-Feeling. Was sie haben ist wunderbar, aber eben Alltag. Was man jeden Tag erlebt, verlernt man zu sehen: Die Ruhe der Nacht, für Stadtmenschen ist es ungewohnt still. In der Einsamkeit der Wildnis am Berg begegnet ihr niemandem. Die surrealen Nordlichter gleichen Picassos geschwungener Formen seiner Gemälde. Verschneite Berge im blauen Meer sind einfach fantastisch. Die ruhige und stoische Art der Norweger macht das Land so speziell: angenehm entschleunigt. Das Norwegen-Feeling umschmeichelt euch mit Plüsch und Samt und ist wie eine beruhigende Verschnaufpause von unserem Alltag. Einfach schön.

10+2. Reise mit Meerwert

Die Faszination des anderen Ortes ist heutzutage zu wenig für eine Urlaubsreise – es braucht oft einen tieferen Sinn als Mehrwert. Für die einen ist es Sport, für die anderen sind es Begegnungen unter Gleichgesinnten; viele wollen abschalten vom Alltagstress oder auch das Know-how eines Bergführers, damit sie Zeit für den Urlaub gewinnen. Bei einer Skitourenreise mit Paul Held ist alles dabei. Fahrt doch auch mal mit, denn die Reise ist Meer als nur Berge…

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Eine Anfrage an Paul stellt ihr hier.